Amnesty Container in Luzern, 21.-22. Oktober 2020

Luzern, Bahnhofsplatz, 21. – 22. Oktober 2020 Amnesty On Tour in Luzern

Der Amnesty-Container macht in Luzern beim Torbogen auf dem Bahnhofsplatz Halt.

Aktivist*innen der Gruppe Luzern und Mitarbeitende aus dem Amnesty-Büro stehen jeweils von ca. 11.00 bis 19.00 Uhr  bereit, um mit den Passant*innen bei einem Tee oder Kaffee spannende Diskussionen zu den Menschenrechten, der Mitgliedschaft in der Gruppe Luzern oder aktuellen Aktivitäten von Amnesty International zu führen.

Mit dabei haben wir Courage, ein Spiel zu mutigen Menschenrechtsverteidger*innen. Mit dem Handy vor Ort den QR-Code scannen, spannende Aufgaben lösen und super Preise gewinnen. Weitere Infos gibt es hier.

Veranstaltungshinweis: SOLIDARITÄT KENNT KEINE GRENZEN

 

Solidarita-t-kennt-keine-Grenzen

Vom 20.06.2020 – 28.06.2020 findet die Aktionswoche „SOLIDARITÄT KENNT KEINE GRENZEN- WIR SETZEN EIN ZEICHEN. Fremde sein- Freunde werden“ statt.

Wir sind Teil der Arbeitsgruppe und freuen uns euch hiermit das Programm vorstellen zu können. Die Wanderausstellung beim Bahnhofplatz haben wir zusammen mit Permeable – Verein für Interventionen zu gesellschaftlichen Themen im öffentlichen Raum organisiert.
Die interaktive Wanderausstellung «Facettenreich» lädt zum Perspektivenwechsel ein. Zehn Comics geben exemplarisch Einblick in Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Eintritt frei, offen rund um die Uhr.

Hier findet ihr den Link der Facebook Seite der Macher und Macherinnen dieser beeindruckenden Ausstellung.

Das Angebot der Aktionswoche ist sehr vielfältig und vielversprechend. Es gibt zum Beispiel ein Picknick, eine Filmveranstaltung und eine Vernissage. Das vollständige Programm ist hier aufrufbar.

Wir freuen uns sehr euch an der Aktionswoche anzutreffen.

 

 

 

 

Rückblick unserer Aktion vom 23.11.2019

Rund um den Tag der Menschenrechte findet alljährlich der Briefmarathon statt. In etwa 120 Ländern werden Briefe zu Gunsten Gefangener geschrieben. So kommen jährlich über zwei Millionen Briefe zusammen. In diesem Jahr werden fünf Jugendliche aus Iran, Griechenland, Mexiko, Ägypten und China unterstützt.

Wir von der Lokalgruppe Luzern haben am 23. November am Pilatusplatz Luzern Passanten dazu motiviert, die vorgedruckten Musterbriefe zu unterschreiben. So konnten wir innerhalb weniger Stunden über 200 Briefe sammeln, welche in den nächsten Tagen an die verschiedenen Regierungen geschickt werden.

Amnesty Luzern @ OpenAir Cinema Luzern

Traditionsgemäss schalten wir am OpenAir Cinema Luzern ein Dia. Dieses hat in den letzten Jahren jeweils ein Gruppenmitglied erstellt. In diesem Jahr wird das Dia vom Schweizer Sekretariat zur Verfügung gestellt. Wie dieses aussehen wird, ist eine Überraschung. Wir sind gespannt!

Mit dem Dia können wir an rund 40 Kinoabenden Reklame für unsere Menschenrechtsarbeit machen. Wir erhalten jedes Jahr viele positive Rückmeldungen. Je nach Programm haben wir bei passenden Filmen auch schon nach der Vorführung Flyer verteilt oder Unterschriften gesammelt. In diesem Jahr ist nichts vorgesehen.

Wir wünschen allen Kinogängern unvergessliche Stunden am schönen Vierwaldstättersee.

Autor: Patrick Kiefer

Amnesty Luzern @ Frauen*streik

Gemeinsam mit der Jugendgruppe haben wir am eindrücklichen Marsch durch die Luzerner Innenstadt teilgenommen. Gemäss Organisationkomitee nahmen etwa 6’000 Personen am Marsch und etwa 10’000 Personen am gesamten Tag teil. Eine so tolle, friedliche Stimmung mit unglaublich vielen Menschen – Männer wie Frauen – habe ich in Luzern bisher noch nie erlebt. Für mich war dieser Tag ein ganz grosses Erlebnis.

Selbstverständlich haben wir den Anlass genutzt um Unterschriften für unsere aktuelle Petition gegen Gewalt an Frauen zu sammeln. Auch dies war ein grosser Erfolg und ich konnte fast 200 Unterschriften an unsere Schweizer Sektion in Bern senden.

Patrick Kiefer, Amnesty International Gruppe Luzern

IMG-20190615-WA0001 (2)

Veranstaltungshinweis: Aktionswoche Asyl vom 15.-23. Juni 2019

aasyl19_banner

Bereits zum sechsten Mal findet vom 15. – 23. Juni 2019 die Aktionswoche Asyl statt. Ein buntes Programm lädt die Luzerner Bevölkerung dazu ein, sich mit den Themen Flucht und Asyl auseinanderzusetzen und in direkten Kontakt zu Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zu treten.
Theater, Podiumsveranstaltungen, Picknicks, Tanzstunden, Workshops, Diskussionen, Rundgänge, Gottesdienste, Begegnungen in Cafés, Bars, Gärten und Museen, Kinder- und Familiennachmittage, Sport und Spiel, Speis und Trank – bei vielen Gelegenheiten treffen sich während der Aktionswoche Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern.
Den Auftakt bilden die Inputveranstaltung der Caritas Luzern zum „neuen Asylverfahren“ und ein gemütliches PICKNICK FÜR ALLE von Solinetz Luzern. Ein BegegnungsFest und ein Gottesdienst zum Thema Migration schliessen diese abwechslungsreiche Woche ab.
Mit einem BegegnungsFest von HelloWelcome (unterstützt durch die Institutionen der Trägerschaft) wird gemeinsam der Start in den Sommer bei Essen, Musik und Spiel gefeiert.
Die Trägerschaft der Stadtluzerner Aktionswoche Asyl setzt sich zusammen aus SAH Zentralschweiz, Caritas Luzern, Katholische Kirche Stadt Luzern, Reformierte Kirche Stadt Luzern, ECAP, Amnesty International Gruppe Luzern, HelloWelcome, Solinetz Luzern und Luzerner Asylnetz.
Die vielen im ganzen Kanton Luzern stattfindenden Veranstaltungen sind auf der Website http://www.aasyl.ch vorgestellt.

Hier finden Sie das vollständige Programm der Aktionswoche.

Am Dienstag, 18. Juni 2019 von 17.30- 20.30 Uhr findet der Workshop Zvilcourage statt, welcher von uns und dem SAH Zentralschweiz organisiert wurde. In diesem Workshop üben Sie zusammen mit Schauspielern und Expertinnen, wie Sie trotz
Angst und Unsicherheit Konfliktsituationen erkennen und besser auf diese reagieren können. Wir freuen uns auf viele Teilnehmende.

Treffpunkt: SAH Zentralschweiz,
Anmeldung: bis 17. Juni an migration@sah-zs.ch
Die Teilnehmendenzahl ist beschränkt

Rückblick Weg der Menschenrechte 2019

Weg der Menschenrechte 2019

Der Weg der Menschenrechte wurde 2019 bereits zum 32. Mal durchgeführt. Trotz kaltem Wetter nahmen ca. 50 Personen teil. Der Weg stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Frauenrechte. Mit Cécile Bühlmann (Alt-Nationalrätin) sowie mit Stefanie Rinaldi (Vizepräsidentin Amnesty International Schweiz) beleuchteten unterwegs zwei engagierte Referentinnen das Thema Frauenrechte in der Schweiz und weltweit.Cécile Bühlmann fokussierte sich auf die Frauenrechte in der Schweiz und berichtete einerseits von der Schweizer Frauenbewegung nach 1968 und andererseits über die Situation der Frauen heute in der Schweiz. Nach den Inputs von Cécile Bühlmann wurde deutlich, dass dank des Engagements der Frauen ab den 70-er Jahren, die Frauen von heute viele Rechte erhalten haben, die früher noch nicht selbstverständlich waren. Erst 1971 wurde z.B. das Frauenstimmrecht in der Schweiz eingeführt. Bis dahin galten die Frauen als «Bürger» 2. Klasse. Cécile Bühlmann zeigte in ihren Inputs den langen Weg des Kampfes für die Frauenrechte auf. Von den heutigen Frauen erwartet sie keine Dankbarkeit, jedoch wünscht sie sich, dass der Kampf weitergeführt wird. Denn die Frauen sind zwar vor dem Gesetz gleich, aber umgesetzt ist die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann in der Schweiz noch lange nicht. Die Inputs von Cécile Bühlmann können hier nachgelesen werden.

Stefanie Rinaldi berichtete über häusliche Gewalt und deren gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz sowie über die weltweite #MeToo-Bewegung. Gemäss Angaben des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann werden täglich 11 Personen in ihrer sexuellen Integrität geschädigt. Davon sind 9 Frauen und Mädchen. Häusliche Gewalt führt alle 14 Tage zu einem Todesfall. In der Sondersession vom Mai 2017 hat der Nationalrat die Ratifizierung der Europarats-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) genehmigt. Die Schweiz erfüllt grundsätzlich die Forderungen der Konvention, doch bleibt noch einiges zu tun. Mehr zur Istanbul-Konvention erfahren Sie hier.

Stefanie Rinaldi berichtete ebenfalls über das weltweite Hashtag MeToo, das ursprünglich 2006 von der Aktivistin Tarana Burke im Rahmen einer Kampagne, ins Leben gerufen worden ist. Nach dem Weinsteinskandal erfuhr das Hashtag eine grosse Verbreitung in den sozialen Netzwerken und Frauen wurden ermutigt, über Tweets auf das Ausmass sexueller Belästigung und sexueller Übergriffe aufmerksam zu machen. Das Hashtag MeToo hat eine weltweite Debatte über den Stand der Gleichberechtigung von Frau und Mann angestossen.

Der Weg der Menschenrechte der 2019 bereits zum 32. Mal durchgeführt worden ist, wurde von COMUNDO, dem Verein Bethlehem Mission Immensee und von der Amnesty Lokalgruppe Luzern organisiert. Einmal mehr gab der Weg eindrückliche Einblicke in das Thema Menschenrechte.

Weg der Menschenrechte am Samstag 13.04.2019, Einsatz für Frauenrechte in der Schweiz und weltweit

Von 15.45 – 22.30 Uhr vom Missionshaus Bethlehem Immensee ins RomeroHaus Luzern

Trotz Lippenbekenntnissen und wichtiger Errungenschaften ist
die Gleichstellung von Männern und Frauen auch in der Schweiz
noch längst keine Realität. Vieles deutet sogar darauf hin, dass
weltweit und auch hierzulande versucht wird, das Rad der Geschichte
zurückzudrehen: Sexismus wird zusehends salonfähig;
toxische Männlichkeit erlebt ihr Comeback; traditionelle Rollenmuster
sind wieder cool. Umso wichtiger sind eine Standortbestimmung
und die Frage, inwiefern denn die Menschenrechte
auch für Frauen vollumfänglich gelten, und wo dringender Handlungsbedarf
besteht. Dazu möchten wir uns am diesjährigen
„Weg der Menschenrechte“ inspirieren und ermutigen lassen.

Referentin ist unter anderem Stefanie Rinaldi von Amnesty Schweiz.

Die Gruppe Luzern freut sich über Ihre Teilnahme am Weg der Menschenrechte.

Der Flyer mit dem Programm ist hier aufrufbar.