Amnesty-Aktion: „Alles ist besser geschützt als Menschen auf der Flucht.“

Ein Bericht von Danica aus unserer Gruppe:

An der ersten Sitzung nach der Sommerpause hat uns ein syrisches Paar über persönliche Erlebnisse im syrischen Bürgerkrieg erzählt. Dabei erfuhren wir viel Schreckliches und mit viel Ohnmacht Verbundenes über diesen zum Stellvertreterkrieg verkommenen Konflikt.

Passend dazu hat Patrick, unser Gruppenleiter, erneut erwähnt, dass Amnesty Schweiz am 19. September eine Flashmob-Aktion zum Thema „Menschen auf der Flucht“ durchführen wird, die in 8 Städten der Schweiz stattfinden soll. An jenem Tag werde nämlich eine Petition an den Bundesrat gestartet, damit mehr Flüchtlinge aus Syrien, Italien und Griechenland Aufnahme in der Schweiz finden und die Aktion sollte möglichst breite mediale Wirkung zeigen.

An besagtem Montag Morgen um 6.50 Uhr fanden sich 10 Aktive beim Torbogen am Bahnhof Luzern ein. In der zweiten Staffel waren wir sogar 14 Leute! In Zweiergruppen haben wir uns an neuralgischen Punkten des Bahnhofs entweder in Rettungsdecken eingehüllt, um auffällig zu sein und als „Schutzbedürftige“ erkannt zu werden oder wir haben Flyer mit wichtigen Informationen zum Thema verteilt. Dies führten wir flashmobmässig nur gerade 10 Minuten lang aus, um dann nach einer Pause erneut möglichst viele Pendler und Pendlerinnen „wachzurütteln“.

Der Schluss war das Beste! Alle Velos rund um den Bahnhof erhielten einen Sattelschutz im auffälligen Amnesty-Gelb mit der Aufschrift „Alles ist besser geschützt als Menschen auf der Flucht“ von uns übergezogen. Sah eindrücklich aus!

 

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