Filmvorführung „Willkommen in der Schweiz“ vom 22.10.2017 in Anwesenheit der Regisseurin

Seti dem 19.10.2017 läuft der Film „Willkommen in der Schweiz“ in den Schweizer Kinos. Am 22.10.2017 war Sabine Gisiger, die Regisseurin des Films, an der Filmvorführung im Bourbaki Kino Luzern anwesend. Insgesamt wird sie an 16 Orten an 15 Filmvorstellungen teilnehmen. Mitorganisiert wurde dies von Amnesty International.

Im Mittelpunkt des Films steht die Gemeinde Oberwil-Lieli. Andreas Glarner, Gemeindepräsident der reichen Aargauer Gemeinde, will ein Exempel statuieren und weigert sich, in seinem Dorf 10 Flüchtlinge aufzunehmen. Johanna Gündel, Studentin und Tochter eines lokalen Gemüsebauern, organisiert mit der IG Solidarität den Widerstand gegen diese Nein-Politik. Die Grüne Regierungsrätin Susanne Hochuli, die für die Unterbringung der Asylsuchenden im Kanton Aargau zuständig ist, befürchtet, dass uns Ängste und ideologische Debatten davon abhalten, kluge Lösungen zu finden.

Ausgehend von den Ereignissen in Oberwil-Lieli erzählt der Film der Regisseurin Sabine Gisiger gleichnishaft von der Schweiz in Zeiten der sogenannten Flüchtlingskrise.

Ohne Kommentar der Regisseurin werden im Film die besten Argumente der beiden Seiten aufgezeigt. Dabei wird nichts unterschlagen.
Im Anschluss an den Film hat jemand im Publikum die Frage gestellt, ob es Sinn macht zum Beispiel an einer SVP Delegiertenversammlung mitzudiskutieren, um etwas zu bewegen. Sabine Gisiger hat empfohlen, Diskussionen mit Gleichgesinnten zu führen, weil einem dies persönlich stärkt. Etwas bewirken könne man zudem in Gesprächen mit Menschen, die ihre eigene Meinung noch nicht gemacht haben. Sie selber haben die SVP Delegiertenversammlungen sehr mitgenommen. Ihr Fazit: Integration braucht das Engagement von uns allen. Der Staat allein kann dies nicht selber leisten.

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